Ein Friedenswort

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Es ist an der Zeit die Alternativen zu überdenken

Da Redação

09/12/2011

Über 2,5 Millionen Menschen sterben alljährlich auf Grund ihres Alkoholkonsums, dies bestätigte der Bericht des Global Status Report on Alcohol and Health (Globaler Statusbericht über Alkohol und Gesundheit).

In Brasilien, um die gravierende Bedeutung dieses Themas noch weiter zu präzisieren, liegen, nach Meinung des Gesundheitsministeriums, die Haupttodesursachen in gesundheitsschädlichen Lebensweisen begründet, die zur Entwicklung von Krankheiten der Herzkranzgefäße und zu Krebs führen können.

In Anbetracht der Tatsache dieser alarmierenden Daten, leitete der Schöpfer und Erbauer des Tempels des Guten Willens, José de Paiva Netto, die Feierstunde zu Ehren des 22–jährigen Bestehens des Monuments, die am 22. Oktober stattfand, nicht nur um all diejenigen zu ehren, die an dessen Errichtung beteiligt waren und die die Friedenspyramide betreuen, sondern um, als deren Mitreisender, das Bewusstsein zur Umerziehung zu fördern, die bei der gesamten Menschheit noch zu leisten ist.

  • Foto: Lucian Fagundes
  • Der übervolle Mittelschiff des Tempels des Friedens empfängt die Pilger, die sich vorbereiten um Bruder Paiva zu grüßen.
  • Der übervolle Mittelschiff des Tempels des Friedens empfängt die Pilger, die sich vorbereiten um Bruder Paiva zu grüßen.


Es gibt keine Geheimnisse zu den individuellen und sozialen Krankheiten, die von der Sucht provoziert werden. Es handelt sich um Ausschweifungen, die frontal bekämpft werden können, wenn von Seiten der Bevölkerung die nötige Zustimmung zur Umerziehung dieser Gewohnheiten erfolgt, die ganze Gemeinschaften und Familien zerstören können. Paiva Netto rief zur Teilnahme der Bevölkerung auf, um diese Veränderungen in Gang zu bringen.

„Das Jahrtausend der Frau“

Um sich den sozialen Herausforderungen stellen zu können, pries er die fundamentale Unterstützung von Frauen und Müttern, sowie deren Entscheidungskraft, die sie in den verschiedensten Epochen der Weltgeschichte bewiesen haben, in denen sie sich dazu entschlossen haben für die Lösung von globalen Problemen zu kämpfen. Er erwähnte zum Beispiel den Werdegang der Liberianischen Präsidentin, Frau Ellen Sjohnson-Sirleaf, die erste demokratisch gewählte Frau in Afrika, die dem bewaffneten Konflikt in ihrem Land ein Ende bereitete.



Das Ergebnis ihres Aktivismus garantierte ihr den Friedensnobelpreis des Jahres 2011, den sie sich mit zwei weiteren illustren Vertreterinnen teilte: mit der gleichfalls aus Liberia stammenden Friedenskämpferin, Leymah Gbowee, sowie der jemenitischen Aktivistin des Arabischen Frühlings, Tawakkul Karman.

Um seinen Vortrag zu fundieren, zitierte er als Beispiel, die Herausforderung, die er den Frauen des Guten Willens im Mai 1985, während des 10. Kongresses der Legionärsfrauen zur Errichtung der Friedenspyramide gestellt hatte. Von da an wurde der Tempel des Guten Willens in Rekordzeit - in weniger als dreieinhalb Jahren – zu einer Realität.

Er lud die Menschenmenge dazu ein, sich für einen gesunden Lebenswandel zu entscheiden (sowohl in körperlicher Hinsicht, als auch in geistiger), vom guten Denken ausgehend, das in Ökumenischer Spiritualität integriert ist. Mit dem Gebet für innere Ruhe, das von allen Anwesenden tiefbewegt gesungen wurde, beschloss er in bestmöglicher Weise die Feierlichkeiten zum 22–jährigen Bestehen des Tempels des Guten Willens.

  • Foto: André Fernandes
  • Der Tempel des Guten Willens — Die Pyramide der Eleuchteten Geister.
  • Der Tempel des Guten Willens — Die Pyramide der Eleuchteten Geister.


Seine Ansprache aus dem Stegreif heraus, berührte die Herzen von Tausenden Pilgern, die aus Brasilien und dem Ausland in den ökumenischen Komplex des Guten Willens in Brasília gereist sind. Über das weiträumige Mittelschiff des TGW hinaus, waren auch die naheliegenden Räume überfüllt. Das Publikum erstreckte sich auch auf andere Kontinente, die mit Aufmerksamkeit die ökumenische Botschaft verfolgten. Über das Super Netzwerk des Guten Willens für Kommunikation (Radio, TV und Internet) kamen Manifestationen von Internetnutzern, welche die Rede des Leiters der Religion des Neuen Gebot Jesus aus Belgien, Bolivien, den USA, Argentinien, Portugal und anderen verfolgten.

In der Hauptstadt Brasiliens in Brasília gelegen, ist der Tempel des Guten Willens einfach zu erreichen. Allseits bekannt, finden Sie ihn im Südflügel, 915, in den Parzellen 75/76. Für weitere Informationen schreiben Sie bitte an: deutsch@boavontade.com.

Übersetzung: Thomas Hempfing
Revision: Mônica Moraes